Finanz Lexikon: Hypothek

Eine Hypothek (von griech.: „Unterpfand“) ist ein beschränktes, dingliches Recht an einem Grundstück. Sie erlaubt es dem Hypothekengläubiger, sich aus dem Grundstück durch dessen Verwertung zu befriedigen. Die Hypothek zählt damit zu den Grundpfandrechten. Im Bankwesen wird die Hypothek als Sicherungsmittel für Kredite eingesetzt. Außerhalb der juristischen Fachsprache wird daher häufig nicht nur das Grundpfandrecht, sondern auch das damit verbundene Darlehen als Hypothek bezeichnet.

Im übertragenen Sinn wird das Wort Hypothek ebenfalls als Synonym für eine besondere Belastung verwendet. So galten zum Beispiel die Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus als schwere Hypothek für die junge Bundesrepublik Deutschland in der Nachkriegszeit.

Absicherung eines Kredits – Mit einer Hypothek werden Kredite abgesichert. Der Kreditgeber (zum Beispiel die Bank) erhält dabei ein Pfandrecht auf ein Grundstück oder eine Immobilie des Kreditnehmers. Wenn der Kreditnehmer dann irgendwann seine Kreditraten nicht bezahlen kann, kann die Bank ihr Geld eintreiben, indem sie beispielsweise eine Zwangsversteigerung der Immobilie erwirkt.

Wusstest du schon?
Die Hypothekenzinsen lagen im Jahr 2015 durchschnittlich bei 1,8% in Deutschland. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2010.

Leserbewertungen
Gesamt: 4 Durchschnitt: 5
« Finanz Lexikon