Anleihe

Eine Anleihe ist eine Eigentumsübertragung unter der Bedingung der Rückgabe von Geld oder anderen Dingen im Rahmen einer entsprechenden Vereinbarung. Ein Darlehensvertrag gilt ab dem Zeitpunkt als abgeschlossen, an dem das Geld oder andere Dinge vom Darlehensgeber an den Darlehensnehmer überwiesen werden. Wenn es zwischen Bürgern geschlossen wird und sein Betrag das 10-fache oder mehr des Mindestlohns beträgt, muss eine solche Vereinbarung schriftlich geschlossen werden. Wenn der Kreditgeber eine juristische Person ist, ist unabhängig vom Kreditbetrag eine schriftliche Form erforderlich. Das Darlehen kann kostenlos sein oder die Zahlung von Zinsen beinhalten, was in der Vereinbarung berücksichtigt werden sollte. Genau wie ein Darlehen kann ein Darlehen unter der Bedingung bereitgestellt werden, dass die erhaltenen Mittel für bestimmte Zwecke verwendet werden – ein gezieltes Darlehen. Wenn der Kreditnehmer diese Bedingung nicht erfüllt, hat der Kreditgeber das Recht, eine vorzeitige Rückzahlung des Kredits mit Zinsen zu verlangen. Was das Staatsdarlehen betrifft, so ist der Kreditnehmer hier die Bundesrepublik Deutschland oder ihre konstituierende Einheit des Bundes, und der Kreditgeber ist ein Bürger oder eine juristische Person, die Staatsanleihen kauft. Die Begriffe „Kredit“ und „Beleihung“ sind keine Synonyme, da nur eine Organisation mit einer speziellen Lizenz (Bank) Kredite vergeben kann und Anleihe von jeder Einzelperson oder juristischen Person sowohl in bar als auch in jeder anderen Form vergeben werden können. Dank der Aktivitäten von Mikrofinanzorganisationen (Leihhäuser) haben sich die sogenannten Mikrokredite verbreitet.

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